Steckbrief

Anne ist Backpackerin, Grafikdesignerin, Veggie, Straßenhund-Adoptiv-Mamá und Publizistik-Studentin.

In den letzten Jahren hat sie 2 Jahre im Ausland gelebt, einen Straßenhund adoptiert und ihren peruanischen Freund geheiratet.

Klingt verrückt? War’s auch!

Doch wäre sie vor 3 Jahren nicht einfach nach Südamerika geflogen, wäre das alles nie passiert. Darüber und noch viel mehr schreibt sie auf Going Vagabond!

 

Worum geht es bei Going Vagabond?

Auf Going Vagabond berichtet Anne von ihren Reisen, Erfahrungen und möchte möglichst viele Menschen inspirieren, sich selbst und alles andere nicht immer allzu ernst zu nehmen, einfach mal loszulassen und die Welt zu entdecken.

 

Anne mit Mann und Hund

Anne mit Mann und Hund

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„Jeder kann Strandverschmutzung entgegen wirken, zum Beispiel wenn man an regelmäßigen Strandsäuberungen teilnimmt“, sagt Weltenbummlerin Anne im Interview.

 

Wie viele Länder hast du bereits bereist und wo gefiel es dir am besten, Anne?

Oh, da musste ich jetzt erstmal nachzählen, die Frage habe ich mir noch nie ernsthaft gestellt…

Wenn ich jetzt richtig gezählt habe, dann sind es 15 Länder, da ist also noch ganz viel Platz nach oben frei 😉 . Schwer zu sagen, wo es mir am besten gefallen hat. Jedes Land hat ja seinen eigenen Charme und seine eigenen Vor- und Nachteile. Peru hat mir besonders gut gefallen, aber dort bin ich nicht nur gereist, sondern habe letztendlich tatsächlich zwei Jahre gelebt. Ursprünglich waren 6 Monate geplant, das sagt also schon ziemlich viel darüber aus, wie toll ich Peru finde 😉

 

Warst du in Peru auch an einem Strand oder was hast du dort getrieben?

Ja! Ich habe in Huanchaco gelebt, das ist ein kleines Fischer- und Surferdörfchen, nahe Trujillo, einer der größten Städte des Landes. Für mich war die Mischung einfach perfekt. Entspanntes Leben in einem Strandort, wo fast jeder jeden kennt, Strandspaziergänge und Aussteiger-Feeling, aber die Großstadt, die alles bietet nur eine halbe Stunde entfernt.

 

Wenn man sich deinen Blog anschaut, dann fällt auf, dass du besonders tierlieb bist und dir die Umwelt nicht egal ist. Welches Problem hast du mit dem Strandtourismus?

Genau, tierlieb bin ich auf jeden Fall, deswegen konnte ich ja auch bei Marrón, meinem kleinen peruanischen Hund nicht nein sagen, als ich ihn von der Straße aufgegabelt habe. Mittlerweile lebt er ja auch mit uns in Berlin.

Und Umweltverschmutzung ist natürlich noch mal ein ganz anderes, sehr extremes Thema, was einem auf der ganzen Welt begegnet. Strandtourismus trägt da natürlich seinen Teil zu bei, gerade was Abwasser angeht, das einfach in die Meere geleitet wird. Aber auch Touris, die ihren Müll einfach am Strand liegen lassen.

 

Und wie kann man das lösen?

Ich denke so einfach ist das Problem nicht zu lösen, da müssten die Regierungen sich viel stärker für den Umweltschutz engagieren und Gesetze erheben, die der Umwelt zu Gute kommen. In Huanchaco habe ich oftmals angeschwemmte Fische gefunden oder Pelikane die am Strand verendet sind, das ist schon echt traurig. Allerdings ist die Bevölkerung in Huanchaco selbst aktiv geworden und hat Initiativen gestartet um der Verschmutzung entgegen zu gehen. Nun finden schon seit einigen Jahren in sehr regelmäßigen Abständen Strandsäuberungen statt. Jeder kann daran teilnehmen und man wird mit Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet. Dann wird systematisch der ganze Strand abgesucht und vom Müll befreit. Ich denke damit ist schon ein großer Schritt getan, das Bewusstsein der Menschen zu verändern und sie aktiv werden zu lassen. Auch wenn das natürlich nicht alle Probleme lösen wird.

 

Du studierst neben deinen vielen Reisen in Berlin. An welchen Seen verbringst du im Sommer deine Zeit?

Wenn ich an der Uni bin, fahre ich manchmal schnell „um die Ecke“ an die Krumme Lanke. Oder auch mal an den Schlachtensee. Leider sind in den meisten Gebieten Hunde verboten, so dass wir mit Marrón auch oft zum Grunewaldsee fahren, da kann er dann frei rumlaufen und schwimmen wie er will. Aber um ehrlich zu sein kenne ich noch gar nicht so viele Seen rund um Berlin, das soll sich diesen Sommer auf jeden Fall ändern!

 

Warst du auch schon mal im Sommer an der Ostsee? Welche Vorteile hat unser heimisches Meer im Vergleich zu den Weltmeeren?

Ja, wir waren vor 2 Jahren im Sommer für ein paar Tage an der Ostsee. Das war echt herrlich! Wir haben mit dem Hund (fast) direkt am Strand gezeltet, nur eine kleine Düne hat uns vom Meer getrennt. Außerdem war noch keine Saison und der Strand war menschenleer.

Ein großer Vorteil ist natürlich, dass die Ostsee nur ein paar wenige Stunden von Berlin entfernt ist. Außerdem ist es relativ entspannt mit Hund, da die Hundestrände ausgewiesen sind und man nicht ständig Stress bekommt, wenn der Hund auch mal ohne Leine rumläuft. Für einen Kurzurlaub und Energie tanken finde ich die Ostsee daher echt perfekt!

 

Artikel von Anne auf Beach-Inspector.com

Benicassim – kleiner Ort an der spanischen Costa del Azahar

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