Egal ob Poser, Fummler, Groß-Gruppe oder Sonnenjunkie, jedes Jahr trifft man an den Stränden im Urlaub, auf nervige Miturlauber. Wir waren auf den Stränden Playa de Palma, Playa de Santa Ponsa und Playa d’en Bossa auf Beobachtungstour und stellen euch heute die sechs nervigsten Strandtypen vor, die garantiert jeder kennt!

Welche Klientel an den einzelnen Stränden unterwegs ist? Schaut es euch an!

 

Typ 1: Der Poser

Wer kennt ihn nicht, den Poser mit durchtrainiertem, braungebranntem Body oder eben nicht. Dennoch post er was das Zeug hält und setzt sich permanent in Szene. Er genießt die Blicke der anderen Urlauber. Diese würden ihre Blicke lieber abwenden, doch der Poser überlässt nichts dem Zufall und läuft oftmals in viel zu knapper Badehose oder Bikini, am Strand auf und ab, um von möglichst allen gesehen zu werden. Auch im Liegen weiß der Poser was er zu tun hat. Eingeölt liegt er in Sichtweite aller Miturlauber, um ihre Blicke auf sich zu ziehen. Wer’s nötig hat!

Unser Tipp:
Um diesem nervigen Strandbesucher die Stirn zu bieten, einfach daneben stellen und mitposen. Mal sehen wie lange er dann durchhält!

Typ 2: Die Fummler

Wir haben sie alle schon mal erlebt, die Fummler. Sie knutschen was das Zeug hält und lassen sich auch nicht durch unsere verachtenden Blicke vom Liebesspiel abhalten. Die bekommen sie wahrscheinlich gar nicht mal mit. Sie scheinen meist entweder frisch verliebt, oder schlichtweg ständig heiß aufeinander. Fakt ist, sie können die Finger einfach nicht voneinander lassen. Eine Strandliege wird dann fix mal zum Bett umfunktioniert, bis das peinliche Schauspiel irgendwann im Wasser weitergeht. Bei dem Anblick denkt sich manch einer nur ‚Nehmt euch ein Zimmer‘!

Unser Tipp: 
Einfach rüber gehen und fragen, ob denn alle Zimmer im Hotel ausgebucht sind. Vielleicht ist die Scham dann so groß, dass die Fummler endlich aufhören einen zu belästigen.

Typ 3: Der Hartnäckige Verkäufer

Der hartnäckige Verkäufer gehört zwar schon fast zu jedem Strandurlaub dazu, dennoch kann er sehr nervig werden. Ob Sonnenbrillen, Handtücher, Snacks oder Accessoires, er versucht stets wirklich alles an den Mann zu bringen. Alles was man sowieso schon besitzt. Lächelt man ihm freundlich zu, hat man den ersten Fehler schon gemacht. Sofort hat man ihn an der Backe und wird ihn auch trotz klaren Neins nicht mehr los. Anfassen und auf die Liege setzen ist in seinen Augen natürlich auch völlig in Ordnung. Nein, nicht in Ordnung. Einfach nur nervig.

Unser Tipp: 
Warum den Spieß nicht einfach umdrehen, und dem Verkäufer mal was verkaufen? Das schlägt ihn garantiert in die Flucht!

Typ 4: Die Groß-Gruppe

Wer kennt sie nicht, die Groß-Gruppe die manchmal zu 10. oder mehr am Strand aufkreuzt, sehr viel Platz einnimmt und oftmals schon meilenweit an der Lautstärke zu erkennen ist. Natürlich ist sie auch auf alles vorbereitet und hat grundsätzlich fast den gesamten Haushalt dabei. Große Kühltaschen mit Unmengen von Essen und Getränken, sind ihr Markenzeichen. Was sie noch dabei haben? Natürlich zahlreiche Decken, Handtücher, Sonnenschirme und Tausend Spielzeuge für die Kleinen. Dann wird sich erst mal am Strand breit gemacht, von Rücksicht auf andere Urlauber keine Spur. Wer braucht auch schon Ruhe im Urlaub oder?

Unser Tipp: 
Schnell das Weite suchen, wenn die Groß-Gruppe samt Haushalt in Sicht ist. Sonst findet ihr in eurem Urlaub womöglich niemals Ruhe!

Typ 5: Der Glotzer

Dieser Strandtyp scheint nur in den Urlaub zu fahren, um andere am Strand zu beobachten. Dabei gibt der Glotzer natürlich immer seine Meinung durch missbilligendes Kopfschütteln oder hochgezogene Augenbraue zum Ausdruck. Er nervt aber vor allem auch die weiblichen Urlauber, denn er hat es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht, sie auszuspähen. Das Schlimmste: er schämt sich noch nicht einmal dafür, den ganzen Tag am Strand zu liegen und zu starren. Unangenehm wird es vor allem dann, wenn er einem selbst beim Eincremen zusieht. Not cool!

Unser Tipp: 
Wenn der Glotzer mal wieder nichts besseres zu tun als euch beim eincremen zu beobachten, einfach zu ihm hingehen und fragen ob er auch Sonnencreme braucht. Das wird ihm sicher so peinlich sein, dass er sich nicht mehr traut zu starren.

Typ 6: Der Reservierer

Der Liegereservierter ist wohl der nervigste Strandtyp den man im Urlaub antrifft. Dieser anstrengende Geselle stellt immer sicher, dass er den besten Platz am Strand hat. Egal wie früh man aufsteht oder sich beim frühstücken beeilt, der Reservierer schafft es immer vor einem die besten Liegen einzunehmen. Und als ob das nicht nervig genug wäre, muss er natürlich auch für seinen gesamten Freundeskreis Liegen reservieren. Selbst wenn diese zu der Zeit noch schlummernd im Bett liegen. Schön für ihn und seine Freunde, nervig aber für diejenigen die gerne gleich was von den Liegen hätten.

Unser Tipp: 
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Solange der Liegenreservierer nicht auf der Liege sitzt, einfach das Handtuch wegnehmen, woanders hinlegen und den Platz selbst belegen.

 

Jeder von uns wird den einen oder anderen dieser sechs nervigen Strandbesucher schon im Urlaub angetroffen haben. Diese müssen einem den wohlverdienten Urlaub jedoch nicht zwangsläufig vermasseln. Wir haben einige coole Strandempfehlung für euch, wo es garantiert stressfrei zugeht.

Hier sind unsere Top 5 Entspannungsstrände:

Einen Überblick zu den besten Entspannungsstränden Europas gibt es hier!

 

4 Responses

  1. Fabi

    Bei 5. ist ein Teil seeeeeeeeeehr schwer zu verstehen und macht einem das Lesen zur Hölle:

    „Er nervt aber vor allem auch die weiblichen Urlauber, denn er hat scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben sie auszuspähen. Und nein er glotzt nicht etwa unauffällig, nein er schämt sich ganz und gar nicht, den ganzen Tag am Strand zu liegen und zu starren.“

    Vorschlag: „Er nervt aber vor allem auch die weiblichen Urlauber, denn er hat es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht, sie auszuspähen. Das Schlimmste: er schämt sich noch nicht einmal dafür, den ganzen Tag am Strand zu liegen und zu starren!“

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    • Steven Hille

      Hi Fabi, danke für deinen Korrekturvorschlag. Haben wir korrigiert. Interesse an einem Redaktionsjob? Schreib uns. :)

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