Der Burj Al Arab: Das segelförmige Wahrzeichen Dubais ist eines der teuersten und luxuriösesten Hotels der Welt

Der Burj Al Arab: Das segelförmige Wahrzeichen Dubais ist eines der teuersten und luxuriösesten Hotels der Welt

Diesmal bin ich mit Martin von WE TRAVEL THE WORLD unterwegs. Ziel ist eine Stadt der Superlative. Eine Mischung aus 1001 Nacht und einer boomenden Metropole, die spektakulärer kaum sein könnte. Eine moderne Megacity, die traumhafte Strände, riesige Shopping-Malls und luxuriöse Hotels miteinander vereint: Dubai.

Nach einer kurzen Nacht, in der wir erst gegen 2 Uhr am Dubai International Airport landen und dementsprechend noch später in unserem Hotel antanzen, steht bereits eine Stadtführung durch das zweitgrößte Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate auf dem Plan. Ich schau noch zugegebenermaßen etwas verschlafen daher, aber meine Neugier über diese außergewöhnliche Stadt gibt mir den nötigen Tritt.

Unser erstes Ziel bei der City-Tour ist der Burj Strand, von dem wir einen Blick auf das Wahrzeichen Dubais und eines der luxuriösesten und teuersten Hotels der Welt erhaschen: Den Burj Al Arab. Obwohl die Hotelbewertung im Normalfall nicht über 5 Sterne hinausgeht, ist es kein Geheimnis, dass der Burj Al Arab mit satten 7 (selbst verliehenen wohlgemerkt) Sternchen an der Skyline Dubais glänzt. Übermut oder nicht: Die segelförmige Gestalt und die ausgesetzte Lage machen das Gebäude definitiv zu einem Hingucker! Mit seinen 321 Metern ist es darüber hinaus auch das viert-höchste Hotel der Welt. In Dubai aber keine Seltenheit: schneller, größer, höher und weiter stehen hier nämlich an der Tagesordnung. Eine Stadt der Superlative.

Nach unserem zweiten Stopp an der Jumeirah Moschee, die die einzige ist, die auch von Nicht-Moslems betreten werden darf, werden wir zum Palast des Scheichs Al-Saeed Maktoum – dem sogenannten Zabeel-Palast – gefahren, der mit vielen bunten Pfauen vor der Haustür eine sehr coole Fotokulisse bietet. Hier erwacht das Märchen aus 1001 Nacht endgültig zum Leben. Die Bezeichnung „prunkvoll“ kommt für das riesige Anwesen wohl einer putzigen Untertreibung nahe.

Die Jumeirah Moschee ist die einzige der Stadt, die von Nicht-Moslems betreten werden darf

Die Jumeirah Moschee ist die einzige der Stadt, die von Nicht-Moslems betreten werden darf

 1965 stand der Zabeel-Palast noch allein in der Wüste. Heutzutage ist er umgeben von modernen Gebäuden.

1965 stand der Zabeel-Palast noch allein in der Wüste. Heutzutage ist er umgeben von modernen Gebäuden.

Die halbtägige Tour nimmt im sogenannten „Souk“ ihr Ende. Nachdem wir mit einem traditionellen Boot den Dubai Creek überqueren, bringt uns der Tourguide zu den berühmten Gewürz- und Goldmärkten der Stadt. Hier trifft Tradition auf Touristenwahn. Der Duft des Orients mischt sich mit den Rufen der Händler, die mit den Touristen feilschen und ihre Produkte zum Himmel anpreisen. An Ideen im Verkauf fehlt es den Emiratis zugegebenermaßen nicht. Sogar mit deutschen Sätzen wie „Safran macht den Kuchen gelb“ und „Backe Backe Kuchen“ werden die Gewürze an den Mann, bzw. an den oder die Deutsche gebracht. Ich muss schon fast schmunzeln über die gewitzten Verkaufsstrategien.

Mit dem traditionellen Boot werden Martin und ich zum Souk auf der anderen Seite des Dubai Creek gefahren

Mit dem traditionellen Boot werden Martin und ich zum Souk auf der anderen Seite des Dubai Creek gefahren

Alles in allem geben die randvoll mit Weihrauch, getrockneten Zitronen, Ingwerwurzeln, Kardamom, Nüssen, Hülsenfrüchten und traditionellen Heilmitteln gefüllten Säcke gepaart mit dem regen Treiben der kleinen Gassen einen authentischen Einblick in die Vergangenheit Dubais als Handelsmetropole.

Der Gewürz-Souk: Die Vielfalt an verschiedenen Gewürzen lockt Neugierige aus aller Welt an

Der Gewürz-Souk: Die Vielfalt an verschiedenen Gewürzen lockt Neugierige aus aller Welt an

Direkt neben dem Gewürz-Souk liegt der Gold-Souk, der zweifellos der berühmteste Markt Dubais ist und Käufer aus aller Herren Länder anlockt. Alles was euch hier anlacht, hat mindestens 18 Karat. Der Goldpreis in Dubai ist weltweit einer der niedrigsten, weshalb hier gerne und viel gekauft wird. Mein Shopping-Wahn hält sich jedoch grade noch in Grenzen. Mein restliches Budget für diesen Monat übrigens auch. Summa summarum erliege ich also nicht der Verführung des Goldrauschs.

Burj Khalifa: Das 828 m hohe Gebäude bricht alle Rekorde

Burj Khalifa: Das 828 m hohe Gebäude bricht alle Rekorde

Welcome at the Top

Obwohl wir den Burj Khalifa nicht während der Stadtführung zu Gesicht bekommen, gehört dieses wohl einzigartige Wahrzeichen Dubais definitiv auf jede To-do-Liste eines Dubai-Aufenthaltes. Die höchste Aussichtsplattform im 124. Stock, das höchste Restaurant der Welt: Das mit 828 Metern höchste Gebäude der Welt strotzt vor lauter Rekorde. Vor allem abends, wenn der anmutige Turm beleuchtet und durch die anliegenden Wasserlichtspiele zusätzlich geschmückt wird, ist der Burj ein Augenschmaus. Dieses architektonische Meisterwerk und Stolz der Vereinigten Emirate will ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Leider ist der Zeitpunkt unseres Besuches mehr als unglücklich gewählt. Von der 424 m hohen Besucherplattform kann man bei klaren Wetterbedingungen angeblich sogar die berühmte palmenförmige Insel „The Palm Jumeirah“ sichten. Leider nicht heute, wie ihr euch vielleicht schon denken könnt. Dubai ist seit Tagen in eine dichte Sandwolke gehüllt und die Sichtweite liegt bei so gut wie Null. Und da die Tickets zu der „At the Top“-Aussichtsplattform unter Umständen recht kostenaufwändig sein können, solltet ihr den besten Zeitpunkt abwarten, bevor ihr wie wir vor einer Nebelwand steht und euch unnötig ärgert. Schade. Umso besser, dass wir noch einen Plan B in der Tasche haben.

Über den Wolken Dubais

Da unser Besuch des Burj Khalifa nicht unseren Wünschen und Vorstellungen entspricht, da sich die Wetterbedingungen gegen uns verschwört haben, beschließen wir eine ganz besondere Tour zu buchen. Und zwar über den Wolken.

Helikopter-Flüge sieht man in Dubai nicht selten. Viele Sehenswürdigkeiten, wie die künstlich angelegte Palm Jumeirah (eine Insel in Form einer Palme) oder die World-Islands (kleine Inseln vor der Küste Dubais, die die Weltkarte imitieren sollen) können nur aus der Vogelperspektive bewundert werden, weshalb viele Dubai-Besucher gewillt sind etwas tiefer in die Tasche zu greifen und sich diese ganz besondere Tour zu gönnen. Schon der Flug ist ein Abenteuer für sich. Die Wetterbedingungen der letzten Tage sind alles andere als optimal, weshalb ich vor lauter Vorfreude im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft gehe, als doch noch grünes Licht seitens der Fluggesellschaft gegeben wird. Glück!

Von oben sieht man die einzigartige Form der berühmten Palm Jumeirah

Von oben sieht man die einzigartige Form der berühmten Palm Jumeirah

Nachdem alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, werden Martin und ich zu unserem Helikopter geführt und ich setze mich mittig neben dem Pilot, der uns vor Abflug noch einige Anweisungen zu Herzen legt. Bevor ich überhaupt realisiere, dass der Helikopter abhebt, schweben wir bereits einige Meter über dem Boden. Und da unser Abflugplatz auf der Palmeninsel liegt, ist diese auch die erste, auf die ein unglaublich cooler Blick geboten wird. Da hat mir mein Reiseführer definitiv nicht zu viel erhoffen lassen! Trotz diesiger Wetterbedingungen genießen wir während des Fluges noch viele weitere spektakuläre Kulissen, wie die Skyline Dubais und die Inselgruppe The World, die aus der Luft, wie behauptet, eine Nachahmung der Weltkarte erahnen lässt. Die insgesamt 15 Minuten vergehen buchstäblich wie im Flug, und bevor wir uns an die Höhe von 2500 Fuß gewöhnt können, sind wir schon wieder auf dem Boden der Tatsachen. So ist das im Leben: Die besten Dinge im Leben dauern gefühlt höchstens eine Sekunde.

Dubais Skyline ist ein Blickfang!

Dubais Skyline ist ein Blickfang!

Gut, dass das Erlebte für immer bleibt. Und so wird auch meine erste Woche in Dubai unvergessen bleiben. Dabei habe ich noch viel mehr von dieser abgedrehten Stadt zu erzählen. Denn wie es in Dubai so ist: es kann nur höher, größer oder besser werden.

Aber mehr dazu in meinem nächsten Blogpost!

Schaut vorbei! Ich freu mich auf euch! :)

Eure Iza

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