Meine letzten Tage in Deutschland sind recht chaotisch. Ob Wochenend-Trip, 2-Wöchiger Urlaub oder Weltreise: Irgendwie findet bei mir der Großteil der Vorbereitungen immer last-minute statt. Ich könnte mit der Gepäckplanung zwei Monate im Voraus anfangen, trotzdem liegen meine Sachen jedes mal zwei Stunden vor Abflug immer noch kreuz und quer in meinem Zimmer. Und mein Reiserucksack „startklar“ irgendwo im Schrank hinter dem Staubsauger.

Mein Sinn für Ordnung ist zugegebenermaßen nicht sehr stark ausgeprägt, dank meines außerordentlichen Organisationstalentes (*hust*) ist das aber auch nicht weiter tragisch.

Recherche – Das A und O

Hakuna Matata! Nein, das ist nicht nur ein Gute Laune Nonsens-Gebrabbel aus dem Disney-Zeichentrickfilm „König der Löwen“. „Hakuna Matata“ ist ein Spruch aus der afrikanischen Sprache Swahili und heißt so viel wie „Alles in bester Ordnung“. Ein Spruch der meinen Informationen zufolge des Öfteren auf Sansibar – eine Insel und Teilstaat des Unionsstaates Tansania – zu hören ist. Ist mir ja direkt sympathisch das Volk. Und ganz nebenbei ist Sansibar auch noch mein erstes Ziel. Jackpot!

N24 zu Besuch bei Beach-Inspector: Wie sehen die letzten Vorbereitungen vor der großen Reise aus?

N24 zu Besuch bei Beach-Inspector: Wie sehen die letzten Vorbereitungen vor der großen Reise aus?

Meine erste Vorbereitungswoche in Berlin fing dementsprechend mit einer Recherche in Hinblick auf die Kultur, die Menschen und die Sehenswürdigkeiten Sansibars an. Mein Hauptaugenmerk galt natürlich den Stränden und der dazugehörigen Strandplanung, sollte sich aber keineswegs darauf beschränken. Etwas aufwendig aber vor allem – zugegebenermaßen – sehr nützlich, um vorerst einen Überblick über die Destination zu bekommen und nicht blindlings loszusausen.

Versteht mich nicht falsch: Ich liebe Spontanität, das Abenteuer, das Unbekannte. Aber als Senior Beach-Inspector ist die Information, auf welcher Seite der Insel die eigentlich sehenswerten Strände zu finden sind, nicht grad uninteressant. Auch das winzige Detail, der internationale Führerschein sei in Tansania obligatorisch, um einen Mietwagen oder Roller ausgehändigt zu bekommen, ist im Zusammenhang mit meiner Fortbewegung auf der afrikanischen Insel sicherlich nicht irrelevant. Und so habe ich heute Morgen die Bielefelder Fahrerlaubnisbehörde mit meiner Anwesenheit beglücken müssen…

"Hakuna Matata!" - Ob die sympathische Floskel wirklich den Lebensstil der Zanzibaris beschreibt, werde ich bald herausfinden!

„Hakuna Matata!“ – Ob die sympathische Floskel wirklich den Lebensstil der Zanzibaris beschreibt, werde ich bald herausfinden!

Ach ja – Impfungen. Noch so ein Thema, das gerne in den Tiefgründen unseres Gedächtnisses begraben liegt. Jedoch ebenfalls kein so unwesentlicher Aspekt bei der Reiseplanung – auch kein kostengünstiger leider! Und wer sich jetzt fragt, wo sein Impfbuch nach all den Jahren mangelnder Beachtung liegen könnte oder ob man überhaupt in Besitz eines derart putzigen Büchleins ist, sollte bei einer Fernreise vielleicht doch mal den Tropenmediziner aufsuchen.

 

 

 

Der Countdown läuft!

 

Bevor ich euch weiter mit Vorbereitungsgeschichten auf die Nerven gehe, fang ich jetzt lieber wirklich an meinen Koffer zu packen und berichte dann im nächsten Blog-Artikel von den wirklich schönen Dingen des Lebens.

Denn: Life is better in Flip Flops! – Und die sollte ich lieber nicht liegen lassen.

 

In dem Sinne: Hakuna Matata Leute!

Eure Iza

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