Ibiza – Wir kommen! Strand-Recherche und das Training zum Beach-Inspector

Heute startet unsere Strand-Erhebung auf Ibiza. Vor dem Start der Erhebungstour stehen aber zuerst einmal ein intensiver Schulungs- und Recherche-Teil. Hier könnte ihr erfahren, was wir alles unternehmen, damit wir die Strände der Balearen-Insel für euch optimal erfassen können.

Vor der Strand-Erhebung vor Ort steht die Recherche

Ins Auto setzen, Richtung Küste fahren und an jeder Bucht einen Stopp einlegen – ganz so einfach ist es nicht, wenn sich die Teams von Beach Inspector auf den Weg machen. An einem Tag stehen drei bis vier Strände auf dem Programm, die erfasst werden müssen. Das funktioniert nicht ohne gute Vorbereitung. Schon lange vor den Strandbesuchen beginnt die Recherchearbeit – am Schreibtisch in Berlin.

Recherche aus Berlin Kreuzberg

Türkisfarbene Buchten oder weiße Sandstrände gibt es hier nur auf Fotos an der Wand. Mit dem Mauszeiger auf dem Monitor geht’s die gesamte Küste einer Destination entlang. Jede noch so kleine Bucht wird erfasst. Klar, mit Google lässt sich mittlerweile jeder noch so entlegene Ort aufspüren. Aber welche Leute fahren dort zum Urlaub hin? Ist der Strand überhaupt relevant für Touristen aus anderen Ländern? Kriegt man Cocktails oder Schnorchel? Schon im Vorfeld lässt sich eine Menge herausfinden. Meist gibt es auch Hinweise auf potenzielle Interviewpartner, ob Masseur oder Eisverkäufer. Die Recherche hilft nicht nur dabei, die Reisen zu planen, sondern gibt den Beach Inspectoren von Anfang an ein Gefühl für ihre bevorstehende Stranderhebungstour.

Ausbildung zum Beach-Inspector – Das Training

Wie erfasse ich einen Strand? Urlauber fragen sich das wohl eher selten. Sie knipsen Selfies unterm Sonnenschirm oder Familienfotos mit schmucken Felsen im Hintergrund. Sie schwärmen von der Ruhe, den Palmen, dem Wellengang, wenn sie mit Leuten sprechen, die nicht dort waren. Beach Inspectoren machen im Prinzip dasselbe, gehen allerdings ein paar Schritte weiter. Um einen Strand in all seinen Facetten abzubilden und möglichst detailliert zu beschreiben, braucht es mehr als ein paar Bilder und Sätze. Mit Datenblättern, Stativ und Kamera im Gepäck schaffen die Teams von Beach Inspector einen riesigen Datenschatz für jeden einzelnen Strand. Von Rückständen im Wasser und Sandfarbe bis zu Gastronomie und Wassersporttauglichkeit klopfen sie zahlreiche Datenpunkte ab. Wie voll ist der Strand in der Nebensaison? Bei welchen Altersgruppen ist der Strand beliebt? All das muss präzise abgeschätzt und in der Datenbank festgehalten werden.

Umfangreiche Ausbildung zum Traumjob: Beach-Inspector

Dazu kommen Fotos und eine Bewertung vor der Kamera. Das bringt auch erfahrene Allrounder erst einmal ins Schwitzen. Bevor sie einen Strand sehen, heißt es für alle Beach Inspectoren deshalb zunächst: lauschen, lernen, ausprobieren. Los geht es mit einem mehrtägigen Workshop im Büro in Berlin. Hier pauken die Beach Inspectoren Bewertungsvorgänge und studieren die Arbeitsprozesse ein. Für die erste Erhebung halten zum Beispiel noch Badeseen um Berlin her. Letzte Chance, um Kameraschwenks zu üben und die Abläufe zu verinnerlichen. Denn wenn ein paar Tage später der Flieger Richtung Strand abhebt, muss alles sitzen. An einem Arbeitsort mit Sonne, Sand und Urlaubsfeeling macht jede noch so komplexe Erhebung gleich noch mehr Spaß.

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