Steckbrief

Marco Buch ist freier Filmschaffender sowie Autor von drei Büchern.
Er ist viel unterwegs und erzählt gerne auf seinem Blog Life-is-a-trip.com von seinen Erlebnissen in fernen Ländern.

 

Worum geht es bei Life is a Trip?

Auf Life is a Trip schreibt Marco Lagerfeuergeschichten 2.0 mit einem Mix aus Inspirationen und Ratschläge für individuelle, abenteuerliche und ungewöhnliche Reisen.

Marco an einem Strand in Costa Rica. :)

Marco an einem Strand in Costa Rica. :)

 

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Ein Interview mit dem Chief Storytelling Officer Marco 

Lagerfeuergeschichten 2.0 und spannende Geschichten stehen auf deinem Blog ganz oben auf der Agenda. Wann und wie hast du deine Liebe zum Reisen entdeckt?

Ich war schon als Kind und Jugendlicher sehr gerne unterwegs und habe dann auch schon früh angefangen, mir Ferienjobs im Ausland zu suchen. Aber ich denke, es muss wohl bei meiner ersten Fernreise 1999 gewesen sein, als ich mir endgültig den ‚travel bug‘ einfing. Ich hatte mich damals spontan meinem Mitbewohner auf einer Reise nach Süd-Indien angeschlossen, und war vom ersten Moment an verzaubert vom wundervollen Chaos des Subkontinents! Vor allem aber verstand ich auch endlich, was Backpacking ausmachte: Ständig andere, aufregende Orte entdecken und dabei neue, gleichgesinnte Reisende aus der ganzen Welt treffen. Vor allem aber auch ein enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung mit ihrer Kultur und ihrem Essen. Nach ein paar Wochen mit dem Rucksack durch dieses schräge und in jeder Hinsicht außergewöhnliche Land war es um mich geschehen und ich wusste, ich wollte noch viel mehr davon!

 

Und welche Rolle spielen Strände auf deinen Reisen?

Strände spielen auf jeden Fall eine große Rolle auf meinen Reisen! Zwar versuche ich immer, eine Balance aus Kultur, Städten, Naturschauplätzen und Stränden zu finden. Aber ich sehe auch doch immer zu, dass ich eine längere zusammenhängende Zeit am Meer verbringe. Ich reise ja nicht ohne Grund immer in warme Gefilde und bezeichne mich auch gerne als sonnensüchtig. Und wo könnte man der Sonne besser huldigen als an einem Strand?!

 

2004 hattest du vermutlich deine schlimmsten Stranderlebnisse. Denkst du noch oft an die Tsunami-Katastrophe in Südostasien?

Es gab jetzt gerade zum zehnjährigen Jahrestag einen Rückblick im Hessischen Fernsehen, für den ich interviewt wurde. Das brachte die schrecklichen Bilder von meiner Zeit als freiwilliger Helfer damals natürlich noch mal zurück ins Gedächtnis. Aber auch sonst denke ich schon manchmal an diese Tage nach Weihnachten 2004 zurück, gerade weil sich manche Bilder vermutlich für immer eingebrannt haben. Es ist aber nicht so, dass ich ein Trauma davongetragen hätte. Ich bin sehr froh, dass ich mich damals zum Helfen entschlossen habe und würde das auch jederzeit wieder tun.

 

Wie ging es danach weiter? Sicher konntest du nicht einfach weiterreisen, oder?

Tatsächlich glaubten auch Familie und Freunde, dass ich nach meiner Woche im Katastrophengebiet heimkommen würde. Doch für mich stand das überhaupt nicht zur Debatte. Ich hielt es sogar für viel sinnvoller, meine Reise mit positiven Eindrücken fortzusetzen, als mich nun grübelnd ins kalte Deutschland zurückzuziehen. Die erste Woche nach meinem Einsatz verbrachte ich im Norden Thailands, wandernd in einsamer Natur. Da konnte ich alle meine Eindrücke noch mal aufrollen und damit abschließen. In der zweiten Woche bestieg ich den Kota Kinabalu auf Borneo. Danach war ich noch knapp 4 Monate unterwegs, in denen ich oft den Eindruck hatte, vom Karma belohnt zu werden.

 

Welche schönen Erlebnisse hattest du an Stränden? Lagerfeuergeschichten sind doch bestimmt auch am Strand möglich.

Na klar! Ein Feuer am Strand, Menschen von überall und dann packen alle ihre Anekdoten aus. Viel besser geht’s nicht! Natürlich war das in Zeiten vor Wifi und Smartphones noch verbreiteter als jetzt, aber gerade mit etwas älteren Travellern entstehen solche Momente noch immer. Wobei ich sagen muss, dass ich am Strand für mein Publikum oft lieber Gitarre spiele als Geschichten auszupacken. Und von langen, langen Nächten mit handgemachter Musik gibt es wahrlich viele Anekdoten zu erzählen!

 

Zuletzt warst du in Afrika. Kannst du Afrika auch an Strandurlauber empfehlen?

Ich kenne nach dieser Reise nur zwei Länder, die an der Küste liegen: Namibia und Tansania. In Namibia ist das Wasser sehr kalt und der Strand lädt auch nicht wirklich zum Herumliegen ein. Anders in Tansania, das am warmen Indischen Ozean liegt. Gerade südlich von Dar es Salaam gibt es tolle Strände mit fast südostasiatischem Flair. Die beeindruckendsten Strände aber habe ich auf Sansibar gesehen. Ein solch reines Weiß neben einem solch grellen Blau findet man wirklich nicht oft. Doch Vorsicht: Es gibt hier Quallen und Seeigel! Ich habe mit beiden Bekanntschaft gemacht…

 

In welchem Land hast du den bisher schönsten Strand entdeckt und warum mochtest du genau diesen?

Für mich ist ein guter Strand eine Kombination aus natürlicher Schönheit, Ambiente und möglichen Aktivitäten. Was nützt ein bildhübscher Strand, wenn man dort nichts unternehmen kann? Daher ist die thailändische Insel Ko Phangan für mich der Ort mit den besten Stränden. Sauber und schön, nicht zu übervölkert, aber das nächste leckere Essen und die nächste Party sind nie weit. Mein liebster Strand auf der Insel: Plaaylaem Beach.

 

Danke für das Interview, Marco.

 

Artikel von Marco auf Beach-Inspector.com

Ko Phangan, ist das nicht die Full-Moon-Party-Insel?

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2 Responses

  1. margot litten

    Lieber Herr Buch, könnten Sie mir bitte mal Ihre handynummer schicken, es geht um ein eventuelles Interview mit Ihnen für den Bayrischen Rundfunk / radioReisen – zum Thema Poona heute. Danke und schönen Gruß ! Margot Litten

    Antworten

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