Wie sich eine Strandtesterin auf den Strand vorbereitet

Es ist nun zwei Monate her seitdem ich zum Senior Beach-Inspector 2016 gekürt wurde und den Arbeitsvertrag meines Lebens voller sehnsüchtiger Vorfreude unterschrieben habe. 1 Jahr – 5 Kontinente – 150 Strände et moi. Eine Liaison der besonderen Art.

 

Ready or not

Seitdem ist unglaublich viel passiert. Neben einer vor allem seelischen Vorbereitung auf meine Weltreise und meinem damit verbundenen Job als Strandtesterin, wurde ich vom Beach-Inspector Team intensiv im Beach-Inspector-Dasein unterrichtet und in die Geheimnisse von 1001 Stränden eingeweiht.

Außer der Sorge um den Dauer-Jetlag, der mich sicherlich des Öfteren auf meiner Reise – wie in einer nervtötenden Endlosschleife – heimsuchen wird, bin ich nach meiner zweiwöchigen Schulung in Berlin so was von READY schon bald von den schönsten Stränden dieser Welt zu berichten und sie euch sprichwörtlich auf dem Silbertablett zu präsentieren! Über das nötige Know-How dafür verfüge ich jetzt nun auch. Denn so trivial, wie manch einer denkt, ist der Job eines Beach-Inspectors nämlich gar nicht. Es bedarf durchaus einiger Planung und vorbereitender Maßnahmen. Kein Witz!

 

Challenge accepted

Was so ein Beach-Inspector genau wissen und können muss, war mir bis zu meiner Kürung zum Senior im wahrsten Sinne des Wortes eine Blackbox. Gedanken wie „Hey, ein Jahr bezahlte Weltreise ohne Verpflichtungen!“ und „Easy, chilliger geht’s gar nicht“ schwirrten mir durch die Birne. Ha! Falsch gedacht Iza. Denn was anfänglich wie ein Pseudojob in Spe aka einjähriger Traumurlaub aussah, entlarvte sich schon bald als Multitasking auf höchstem Niveau. Fotografin, Bloggerin, Strandexpertin, Redakteurin, Social Media Professional, Reisejunkie, Kamera-Liebling und und und… in einem. Da kann sogar das Schweizer Taschenmesser einpacken! Und da nur die wenigsten von uns diese geballte Mischung auf Anhieb verkörpern, war mir unmissverständlich klar, dass der Job kein Zuckerschlecken wird. Ein Grund für einen Rückzieher? Ganz im Gegenteil:

Challenge accepted!

 

Und so habe ich die zwei Monate nach dem Finale bis zum heutigen Tag mit der Lektüre vieler – mehr oder minder – interessanter Themen, mit umfangreichen Online-Schulungen zu Software-Fragen, und profunden Einweisungen durch meine Kollegen in diverse Bereiche der Beach-Inspector-Welt verbracht. Lange Rede, kurzer Sinn: Ab dem 2. Februar mein täglich Brot – Da ist nämlich Abflug!

Und mal im Ernst: Ich bin wirklich erstaunt, wie viel Medienpräsenz mir mein Traumjob in kürzester Zeit verschaffen hat: Neben zahlreichen Interview-Anfragen von verschiedenen Radio-Sendern, wie Radio Berlin 88,8 und Radio Fritz, und diversen Zeitungsartikeln über die „weltreisende Strandtesterin“, wurde ich sogar in eine Live-Sendung des WDR Fernsehens in Düsseldorf eingeladen.

"Daheim und Unterwegs"-Moderator René Le Riche und Ich im WDR Studio in Düsseldorf

„Daheim und Unterwegs“-Moderator René Le Riche und Ich im WDR Studio in Düsseldorf

Und wie sich herausstellt, war das erst der Anfang.

Diese Woche hatte ich die Bild-Zeitung und RTL Explosiv bei mir daheim. „Home-Story“ heißt das Zauberwort. Da ich die weltweit erste Strandtesterin bin, die bald den Globus umkreist, bin ich – mein Leben, mein Umfeld, mein Zimmer (?!) – in das Blickfeld der Medien gerückt. Wer bin ich? – Wie bin ich zum Senior Beach-Inspector geworden? – Nach welchen Kriterien werde ich die Strände bewerten? – Wen werde ich vermissen? – Wie habe ich mich darauf vorbereitet? – Was gehört unbedingt in meinen Koffer? – Alles Fragen, dessen Antworten ich schon bald problemlos im Schlaf aufsagen kann. Über ein fesches Thema wird nun mal gerne berichtet. Und noch fescher wird es, wenn ich nächste Woche aus dem ersten Flieger steige und afrikanischen Boden unter den Füßen spüre.

 

Schöner Artikel im Westfalen Blatt vom 21. Januar 2016

Schöner Artikel im Westfalen Blatt vom 21. Januar 2016

Bevor ich euch aber im nächsten Blog-Artikel verrate, in welches afrikanische Land es mich am 2. Februar genau verschlägt, widme ich die kommenden Tage meinem mich auf all meinen Reisen begleitenden Gefährten. Genau: Meinem Backpack. Das Gepäck für eine Weltreise sollte eine wohl durchdachte Angelegenheit sein. Da ich Packen jedoch leider nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zähle, wird das höchstwahrscheinlich wieder so ein mühsames Last-Minute-Prozedere.

Aber: Der Gedanke zählt! – Und ich denk grad nur an Strand! :)

 

Bis bald ihr Lieben!

Eure Iza

2 Responses

  1. Sabi

    Ach wie gerne wär ich da dabei :) Wünsch dir eine tolle und abenteuerliche Reise (bzw Arbeit ;)) und ich werd das sicher verfolgen!

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  2. Rolf

    Hallo und Moin Moin Iza

    …und wenn Du von „Sansibar“ zurück bist, dann aber ganz schnell auf die
    wunderschöne Ferieninsel Sylt…. da wartet auch eine „Sansibar“ :-)
    Die Geodaten: B. 54.814 509° / L. 8.285 225

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