Steckbrief

Timo Peters ist 31 Jahre alt und mehr als sein halbes Leben lang begeisterter Reisender. Vor allem steht er auf Abenteuer in der Wildnis, gerne zu Fuß und mit dem Zelt auf dem Rücken. Außerdem hat er eine Schwäche für Reisen per Anhalter – egal, ob mit Autos, Trucks oder Segelbooten. Über die Abenteuer seines Lebens schreibt er auf Bruder Leichtfuss

 

Worum geht es bei Bruder Leichtfuss?

Beim Abenteuerblog bruderleichtfuss.com geht’s vor allem um Wandern, Segeln und Trampen – aber eigentlich, was individuell und abenteuerlich ist.

 

Als Anhalter über den Atlantik. So muss das ausgesehen haben.

Als Anhalter über den Atlantik. So muss das ausgesehen haben.

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Reiseblogger Timo über Berge, Strände und das Trampen per Segelboot. 

Timo, du bist als Bruder Leichtfuss in den digitalen Kanälen als Reiseexperte für das Trampen und ausgiebige Wanderreisen bekannt. Doch dein spannendstes Abenteuer bestand darin als Anhalter über den Atlantik zu segeln. Wie kamst du auf diese verrückte Idee?

Von so einer Ozeanüberquerung mit dem Schiff hatte ich schon als Kind geträumt. Damals dachte ich, ich müsste dazu auf irgendwelchen Tankern anheuern. Irgendwann kam ich dann aber mal bei einer Reise per Anhalter zufällig in Portugal an meine erste Mitsegelgelegenheit. Als ich dann wusste, dass so etwas mit Segelbooten möglich ist, war klar, dass ich das mal ausprobieren möchte.

 

Mitten auf dem Atlantik gibt es sicher nichts weiter als Wasser. Kilometer weit nur Wasser. Hast du dich da nicht manchmal nach einem Inselstrand am Horizont gesehnt, um endlich mal wieder Boden unter den Füßen zu haben?

Ehrlich gesagt ging es mir unterwegs auf See nicht so: Schließlich ist so ein Segelboot ja sozusagen ein Mini-Privatstrand mit 360-Grad-Meerblick. Je länger die Reise dauerte, desto mehr hoffte ich, dass sie noch länger dauert, damit ich nicht so bald wieder an Land muss. Ich muss aber zugeben: Als ich dann irgendwann nach mehreren Wochen am Stück auf See die brasilianische Küste ausmachen konnte, habe ich mich schon gefreut. Die ersten Tage habe ich dann auch fast ausschließlich an den Stränden dort verbracht.

 

Aktuell wohnst du in Bergen. Wie kam es dazu und wo ziehen dich deine nächsten Reisen hin?

Ich bin großer Outdoorfan und habe mich wohl deswegen gleich bei meiner ersten Reise nach Norwegen in das Land verliebt. Hier gibt es beides gleichzeitig: Schneebedeckte Berggipfel und goldgelbe Sandstrände und sie sind keine Autostunde voneinander entfernt. Gerade oben in Nordnorwegen gibt es übrigens Strände, die „karibisch“ anmuten, mit türkisblauem Wasser und prallem Grün im Hintergrund.

Mit den Reiseplänen ist es bei mir immer so eine Sache: Ich bin extrem spontan unterwegs und weiß oft selber nicht, wo es mich als nächstes hin verschlägt. Wie es im Moment aussieht, werde ich im Sommer wohl viel Zeit auf einem Segelboot an der Ostsee verbringen und dort Strände auschecken. Dann ist noch eine Reise nach Frankreich geplant und dazu kommen dann noch einige Trips, von denen ich selber noch nicht weiß…

 

Vor einigen Jahren warst du auf den Kanaren. Welche Strände kannst du dort besonders empfehlen. Hast du mehrere Inseln besucht und welchen Eindruck hattest du von diesen?

Ich bin großer Fan der Kanaren und wahr auf einigen Inseln schon mehrmals. Sie sind einfach ein perfektes Ziel mit Sonnengarantie, das nicht so weit weg ist und sich damit auch für kürzere Trips eignet.

Mein Lieblingsstrand ist in Caleta de Famara auf Lanzarote, aber es gibt auf den Kanaren noch viel mehr. Fuerteventura ist ja sozusagen ein einziger, riesiger Strand. Der von Gran Tarajal hatte irgendwie ein besonders schönes Flair, weil dort kaum Touristen sind – und ein Segelboothafen um die Ecke! Cool finde ich auch den Stadtstrand von Las Palmas de Gran Canaria – ein perfekter Surfspot im Zentrum einer richtigen Metropole. Wenn du dir diese Strände auf der Karte anschaust, wirst du sehen: Ich halte mich immer so weit wie möglich fern von den Ferienzentren mit ihren Bettenburgen – die können mir den feinsten Strand madig machen…

 

Du als Aktivsportler liebst die Berge. Ist es dir an Stränden nicht eher langweilig? Wie sehen deine Strandurlaube aus?

Auch an Stränden kann man aktiv sein! Ich surfe gerne: Ziemlich schlecht bin ich im Wellenreiten, ein bisschen besser im Windsurfen. Dazu mag ich gerne schnorcheln und tauchen. Aber ich bin auch ein Sonnenanbeter und kann mich auch mal einfach einen ganzen Tag lang in der Sonne aalen. Und dann gibt’s ja noch Volleyball, Beachball und das Kind in mir hat eine große Schwäche für Sandburgen. Meine Spezialität dabei: Tunnel und Türme!

 

Wie würde für dich der ideale Strand aussehen?

Dreißig Grad im Schatten der Kokosnusspalmen, feiner, gelber Sand. Hellblaues Wasser mit anfängertauglichen Surfwellen, unter Wasser Korallenriffs. Der Strand ist weit weg von der Zivilisation und es gibt nur ein paar Bambushütten, in denen man übernachten kann. Vielleicht noch eine kleine Beachbar, in der es kaltes Bier und hübsche Mädels gibt.

 

Hast du noch etwas, was du uns mit auf den Weg geben möchtest?

Das, was ich jedem mit auf den Weg gebe: Das Schwierigste an jedem Abenteuer ist der erste Schritt!

 

Vielen Dank, Timo!

 

Artikel von Timo auf Beach-Inspector.com

Playa de Famara – Wellenreiten auf Lanzarote

Playa de Famara – Wellenreiten auf Lanzarote

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